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Freitag,
24.04.2008, 20:00 Uhr,
Einlass: 19:30 Uhr Kulturzentrum Prediger, Johannisplatz 3: Jazz im Prediger(*) mit: Lemke - Nendza - Hillmann Trio (beginning act) und Hank Roberts – Marc Ducret – Jim Black Trio |
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| Lemke - Nendza - Hillmann Trio | |||||
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| Johannes Lemke (Sopran & Altsaxophon) | |||||
| André Nendza (Bass & Bassschlitztrommel) | |||||
| Christoph Hillmann (Drums, Udu, Kalimba & Framedrum) | |||||
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Seit Jahren bereichern Johannes Lemke (Sopran & Altsaxophon), André Nendza (Bass & Bassschlitztrommel) und Christoph Hillmann (Drums, Udu, Kalimba & Framedrum) die deutsche Jazzszene. In dieser Band trifft eine der am besten eingespielten deutschen Rhythmusgruppen auf einen großen Lyriker am Saxophon. Gemeinsam durchstreifen sie eloquent und vital, abenteuerlustig und risikobereit die Grenzbezirke zwischen ethnischer Inspiration und improvisierter Musik. Spielfreude und Format der drei Extraklasse-Musiker versprechen mehr als nur ein Konzert. Über ihre aktuelle CD mit dem französischen Geigenvirtuosen Dominique Pifarély schreibt das jazzpodium: „(…) Es gibt kaum ein anderes deutsches Jazzalbum, das ähnlich spannend und abwechslungsreich ist, wie dieses. Ein wahres Kleinod!“ |
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Presse: |
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(...) Ganz einfach: spannende Musik zum Hören und zum Staunen.
(…) Selbst der im Geiste befragte Steve Coleman würde angesichts dieser afroamerikanischen Ahnenkunde seine Ohren spitzen und staunen. jazzthetik concerto: (…) Dieses Mit- und Gegeneinander ergibt eine spannende Stunde feiner jazziger Musik. Wo die Welten aufeinander treffen, brodelt es, und wenn die Musiker zum Miteinander finden, entstehen anspruchsvolle Balladen, die das Zeug zu zukünftigen Standarts bereits in sich tragen. (…) akroMelodie & Rhythmus: (…) in „Dahabib“ ensteht, inklusive gewagtem Rhythmuswechsel, Rahmentrommel sowie in einem Zustand der Verzückung gespieltes Saxophon und Violine, Wüstenatmosphäre, der so noch nicht gehörten Art. Und „Morsing“ mit seinem in die Musik transferierten Morsealphabet inklusive Basssolo ist einfach nur Rhythmus pur. Und das eben ist Magie pur. cajazzpodium: (…) Es gibt kaum ein anderes deutsches Jazzalbum, das ähnlich spannend und abwechslungsreich ist, wie dieses. Ein wahres Kleinod! Ulfert GoemanRheinische Post: Die Sternstunde der Jazznacht aber war das Konzert des Trios Lemke - Nendza - Hillmann, das mit Modernem Jazz, verknüpft mit den komplexen Polyrhythmen ethnischer Musik, das Publikum am späteren Abend im vollbesetzten Konzertsaal Raum und Zeit vergessen ließ. (..) So zog das Trio im Zehnachteltakt der orientalisch inspirierten Komposition „Dahabib“ die Zuhörer magisch in seine kreisende Umlaufbahn. Barbara Steingiesserjazzthetik: (…) Wenn Lemke-Nendza-Hillmann dann aber noch wie in «Steve's Back» die Wurzeln des Jazz mit einer authentischen Rhythmik zu packen bekommen, zeugt das nicht nur von einem versierten Umgang mit Traditionen. Selbst der im Geiste befragte Steve Coleman würde angesichts dieser afroamerikanischen Ahnenkunde seine Ohren spitzen und staunen. Guido Fischergitarre & bass: (…) Moderner, pulsierender, von Sounds ethnischer Musik und Instrumente durchzogener, letztendlich doch, Jazz. Und irgendwie immer sehr europäischer Jazz. Hier sind die Musiker, die (…) die Traditionen der Frankfurter- und MPS-Szene der 60er und 70er Jahre atmosphärisch weiterentwickeln (…). Es gibt ein europäisches Jazz-Leben außerhalb von Skandinavien! Und wenn man neben Lemke-Nendza-Hillmann noch Künstler wie die Kölner Saxophonistin Angelika Niescier, den vielseitigen Frankfurter Gitarristen Martin Lejeune (…) oder das Trio [em] mit der Berliner Bassistin Eva Kruse hört, weiß man, dass dieses Leben ganz großartig ist. ltLübecker Nachrichten: (…) Lemke-Nendza-Hillmann denken extrem viel über ihren Jazz nach, suchen Wurzeln, forschen in Lehrstücken und durchstöbern die Ideen ihrer Vorgänger. Sie spielen mit ihren Idolen und dazu mit der kompletten folkloristischen Palette und konstruieren aus ihrem immensen, bunten Kaleidoskop-Wissen neue, unorthodoxe Visionen. "Kyrillis" ist einfach extrem spannend! Kati HofackerJazz Twenty 5 (WDR5): (...) wunderbarer Akustiksound. Anja BuchmannDeutschlandfunk: (...) die Musik bleibt transparent, offen und sehr rhythmisch. Dabei entstehen oft spannende Dialoge zwischen Saxophon und Geige, aber auch mit Bass, Perkussion oder Schlagzeug. Anja BuchmannSiegener Zeitung: (...) Mal lyrisch verträumt, mal rhythmisch impulsiv kamen die eingefleischten Jazzer rüber. (...) Ein wahres "Wellenbad" der Gefühle löste das Konzert aus, auf berührende, angenehme Weise. sibWestdeutsche Zeitung: (…) Das Programm bietet avancierten Modern Jazz, zeitlosen New Jazz im Stile der 70er und 80er Jahre, imaginäre Folklore und schließlich Weltmusik. Ist das Spektrum auch weit, so zerfällt das Programm doch nicht in disparate Teile. Dafür sorgen die Musiker sowohl mit ihren eigenen Profilen als auch mit ihrem äußerst intensiven Zusammenspiel. Das war ein schönes Konzert. kMsKölnische Rundschau: (...) Mondiales Flair erzeugten die Musiker durch allerlei ethnische Instrumente, wie die bühnenbeherrschende Bassschlitztrommel, die Kalimba, die große Rahmentrommel oder das Dholak, eine von Hillmann atemberaubend bediente Doppeltrommel. (...) Es war diese Lockerheit die das Konzert prägte und zu der auch die launigen Moderationen Lemkes beitrugen. (...) Reichlich Zugaben erklatschte sich ein begeistertes Publikum. ftzWAZ: (...) Da schwebten Johannes Lemkes zarte Sopransaxophon-Melodien mit wunderbarer Leichtigkeit über André Nendzas vibrierend-intensiven Bass-Lines, entwickelten sich kammermusikalische Preziosen von entrückender Schönheit. (…) An diesem Abend waren Lemke-Nendza-Hillmann perfekt zusammen, faszinierte ihre zeitlos schöne Musik durch eine Eigenständigkeit und stilistische Eleganz, wie sie von deutschen Jazzern sonst nur selten zu hören ist. Sven ThielmannKult: (...) Lebendig und vor Kraft sprühend besteht das Trio das Abenteuer des Klangs meisterlich. Klaus HübnerInMusic: (...) ausgelassen und voller Spielfreude. (…) Hier treffen magische Elemente des Orients auf handgemachten Modernjazz (…). Ute Bahn |
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| Hank Roberts – Marc Ducret – Jim Black Trio | |||||
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Drei aussergewöhnliche Musiker treffen aufeinander: Der amerikanische Cellist Hank Roberts prägte besonders anfangs der Neunziger Jahre die New Yorker Jazzszene, bevor er sich für mehrere Jahre zurückzog. Der französische Gitarrist Marc Ducret gilt als musikalischer Eklektiker, der sich – besonders mit Anlehnungen an Funk und Rock - in allen Jazzgenres wohl fühlt. Jim Black schliesslich gilt als der derzeit wohl vollkommendste Schlagzeuger der amerikanischen Jazzszene.
Bereits vor Jahren trafen Roberts und Ducret in einem improvisierenden Duo aufeinander. Um das Projekt weiter zu entwickeln zog man Jim Black als dritten Mann hinzu – eine weise Entscheidung, wie die ersten beiden Tourneen des Trios zeigten. Die Musik ist stark geprägt von Improvisation sowie von folkloristischen und asiatischen Themen und Einflüssen. Roberts sorgt für die Harmonie. Ducret durchbricht sie mit scharfen Funk- und Rockriffs. Und Black unterstreicht alles mit variantenreichem Schlagwerk. Entstanden ist eine abwechslungsreiche und äusserst spannende Musik. Ein Kritiker bezeichnete sie einmal als „Zwischen den Stühlen“. Manchmal ist das nicht der schlechteste Platz.
Hank Roberts: Geboren in Indiana, begann er zuerst Schlagzeug zu studieren – ein Einfluss, der sich noch heute in seinem teilweise perkussiven Cellospiel erkennen lässt. Er studierte sowohl klassische Musik als auch Improvisation. In den achtziger Jahren zog er nach New York, wo er bald einmal als einflussreiches Mitglied der Jazz-Gesellschaft wurde. Roberts spielte und spielt u.a. mit Bill Frisell, Andy Summers, David Sanborn, Tiger Okoshi, Arcado String Trio, Cologne Radio OrchestraTim Berne, Joey Baron.
Marc Ducret:
Ducret gilt heute als einer der wichtigsten und einflussreichsten
französischen Musiker. Der Autodidakt Ducret spielte schon vor
seinem zwanzigsten Lebensjahr in verschiedenen Bands, darunter auch
Folk- und Tanzgruppen. 1986 wurde er Mitglied des
Orchestre National de Jazz.
Seit 1991 arbeitet er mit
Tim Berne
zusammen, u.a. in den Bands Caos Totale, Bloodcount und Big Satan.
Außerdem ist er Mitglied der Gruppe Un Sang d'encre (mit
Antonin Rayon
und
Dominique Pifarély
und des
François Corneloup
Trio und leitet er mehrere eigene Bands, darunter ein Trio und die
Bigband Le sens de la marche (mit
Hugues Mayot,
Matthieu Metzger,
Yan Lecolaire,
Pascal Gaschet,
Jean Lucas,
Tom Gareil,
Antonin Rayon,
Paul Brousseau,
Bruno Chevillon
und
Éric Echampard).
Er gehörte zum Acoustic Quartet von
Louis Sclavis
und zur Combo von
Daniel Humair. 1991 zog Jim Black nach New York, wo er vor allem Dank seinem Mitwirken in der Gruppe des Saxophonisten Time Berne, Bloodcount, bekannt wurde, die traditionellen Jazz mit Freejazz verband. Dort spielte Black mit Chris Speed zusammen.Chris Speed wurde 1967 in Seattle geboren. Mit fünf Jahren begann er Piano zu spielen. Mit elf Lenzen wechselte er zur Klarinette. Während seines Studiums am New England Conservatory in Boston entdeckte er den Jazz und das Tenorsaxophon. Mit Black zusammen gründete Speed die Band Human Feel, mit der er vier CDs einspielte.
1992 gründeten Speed und Black die Band Pachora, die den Jazz mit der Musik des Balkans und des Orients verschmilzt. Mit Pachora nahmen sie drei CDs für Knitting Factory auf.
1999 zog Jim Black nach Brooklyn, NYC, wo er bald darauf ein Mitglied des subtilen, schlichtweg sensationellen Tiny Bell Trios von Dave Douglas wurde, in dem Brad Shepik als dritter Mann mitspielt (siehe unsere Artikel zum Tiny Bell Trio: deutsch oder english).
Daneben spielte und/oder tourte Chris Speed mit Myra Melford, Dave Douglas, John Zorn sowie im Trio Iffy mit Jamie Saft und Ben Perowsky.
Jim Black seinerseits spielte/tourte und/oder nahm auf mit dem Ellery Eskelin Trio, Uri Caines Mahler Project und seinem eigenen Quartett, Beat Table, zu dem Skuli Sverrisson, DJ Olive und Ted Reichmann gehören.
Im Jahr 2000 erschien bei Winter & Winter Jim Blacks Debutalbum als Leader: AlasNoAxis. Das Quartett bestehend aus Black am Schlagzeug, Hilmar Jensson an der e-Gitarre, Chris Speed an Tenorsaxophon und Klarinette sowie Skuli Sverisson am e-Bass verbindet vor allem progressiven Jazz mit Rock und Ambient und baut weitgehend auf Jim Blacks musikalischen Erfahrungen der 1990er Jahre auf. |
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| * die Veranstaltungsreihe Jazz im
Prediger erfolgt in Zusammenarbeit und mit Unterstützung des
Kulturbüros der Stadt Schwäbisch Gmünd |
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