Jazz-Mission
Schwäbisch Gmünd e.V.
Jazz im Prediger:
Jan Prax Quartett(Opener)
Tenors of Kalma
Samstag,
18. April, 20:00 Uhr
im Kulturzentrum Prediger, Johannisplatz
(i
n Zusammenarbeit und mit Unterstützung des
Kulturbüros der Stadt Schwäbisch Gmünd)

 

* * * freier Eintritt für neue Mitglieder * * *


Eintritt:  
Vorverkauf: 18 €, inklusive Vorverkaufsgebühr
Abendkasse: 22 €
ermäßigt: 16 €, nur an der Abendkasse
Mitglieder: 12 €


mit:
Jan Prax(sax) 
 
Martin Sörös(p)
 
Timan Oberbeck(b) 
  Michael Mischl(dr)

JP4, das Quartett um den 22-jährigen Ausnahmesaxophonisten Jan Prax, nahm bereits vier Monate nach seiner Gründung am renommierten Future Sounds Wettbewerb der Leverkusener Jazztage 2012 teil. Dort zogen die vier Musiker mit ihrer energiegeladenen Bühnenpräsenz sowie ihrem frischen, pulsierenden Sound die Jury in ihren Bann und entschieden den Wettbewerb, inklusive Publikumspreis, für sich. Dieser furiose Auftakt spiegelt sich auch in der Musik von JP4 wider. Inspiriert durch die zeitlose Tiefe amerikanischer Jazzlegenden stellen die Eigenkompositionen ein kraftvolles Bekenntnis zum Jazz dieser Zeit dar, dabei verbinden sie traditionelle und gleichzeitig moderne Elemente des Jazz mit Spielfreude und Leidenschaft.


mit:

Jimi Tenor(voc, sax, fl, keys, elec) 

  Kalle Kalima(g, elec)
  Joonas Riippa(dr)

Die neue Gruppe des finnischen „Tausendsassa“ Jimi Tenor stellt in Schwäbisch Gmünd ihr soeben erschienenes Enja-Album „Electric Willow“ vor. Gemeinsam mit seinem langjährigen musikalischen Partner, dem Avantgarde-Gitarristen Kalle Kalima und dem Drummer Joonas Riippa, kreiert Tenor eine absolut tanzbare Mixtur aus Jazz, Rock und elektronischer Musik, bei der Sun Ra und Kraftwerk aufeinander treffen. „Am Anfang stand die Idee, eine Mischung aus der Musik von Kraftwerk und des Sun Ra Arkestra zu kreieren“, grinst Kalle Kalima und Jimi Tenor präzisiert: „Ich wollte irgendwas in der Art von Free Jazz machen, Kalle etwas mit Sequenzern und Elektronik.“ Im ersten Moment wirkt das wie ein Rollentausch. Verbindet man Jimi Tenor doch mit sehr unterschiedlichen, aber stets eher Richtung Pop und Funk orientierten Projekten, während Kalle Kalima bislang vor allem als querdenkender Jazzgitarrist auffiel. Doch Tenor ist nicht nur Konzeptkünstler, versierter Keyboarder, Sänger und Afrobeat-Liebhaber, sondern eben auch Saxophonist und Flötist. „Vermutlich sind alle Tenorsaxophonisten zumindest insgeheim von Coltrane inspiriert“, spekuliert Jimi Tenor, „zudem liebe ich den Stil und die Kompositionen von Pharoah Sanders. Ich bin eben mehr an Vibe als an Technik interessiert.” Komplettiert wird die Band vom finnischen Schlagzeuger Joonas Riippa, der Feingefühl in den jazzigen Momenten demonstrieren kann aber auch abrupt in harte Metal-, Funk- oder Rockpassagen zu wechseln vermag.

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