Jazz-Mission
Schwäbisch Gmünd e.V.
Jazz im Prediger:
Jens Düppe Quartet, Opener

Daniel Guggenheim, The New York Quartet: „Beyond Moments & Time“
Freitag,
09. Dezember, 20:00 Uhr

im Kulturzentrum Prediger, Johannisplatz

In Zusammenarbeit und mit Unterstützung des Kulturbüros der
Stadt Schwäbisch Gmünd

 

* * * freier Eintritt für neue Mitglieder * * *


Eintritt:  
Vorverkauf: 18 €, inklusive Vorverkaufsgebühr
Abendkasse: 22 €
ermäßigt: 16 €, nur an der Abendkasse
Mitglieder: 12 €, nur an der Abendkasse

Jens Düppe Quartet: „Anima“
Quartett – Köln
Foto: Gerhard Richter (Copyright)

mit:
 Frederik Köster (tp)  
 
 Lars Duppler (p) 
 
 Christian Ramond (b)
   Jens Düppe (dr, comp)

Sein Debüt Album „Anima“ gleicht einer Quersumme all jener Erfahrungen, die der in Schwäbisch Gmünd geborene Jens Düppe im Laufe seiner ebenso kurzweiligen wie langen Karriere sammeln konnte. Anima, das sind elf kernige, detailverliebte, meditative wie bewegende und in jeder Hinsicht atemberaubende Stücke, die alle über einen unverwechselbaren Charakter und Sound verfügen. Frederik Köster tänzelt, taumelt, ebenso wie seine drei Brüder im Geiste, nahezu schwerelos durch das musikalische Hügelland von „Anima“, bis alles zu einem kollektiven Ausdruck verschmilzt. Eine Frage des gegenseitigen Vertrauens und eines stabilen Zentrums. Der perfekte Job für einen Schlagzeuger wie Jens Düppe.

 

 Daniel Guggenheim, The New York  Quartet: „Beyond Moments & Time“
Quartett – Schweiz, USA


mit:

 Daniel Guggenheim (sax)  

 
 Peter Madsen (p) 
 
 Sean Smith (b) 
 
 Devin Gray (dr) 

Der Weg Daniel Guggenheims führte aus der Schweiz über Paris, Rio de Janeiro und New York zum Erfolg. Dabei haben ihn von Anfang an starke Persönlichkeiten geprägt, wie z.B. Jimmy Hendrix, John Coltrane oder Sonny Rollins. Daniel Guggenheim fragt sich jedes Mal aufs Neue: was sagt mir ihre Musik und wie kann sie mich inspirieren und weiterbringen? Als er 1983 in Brasilien auf den Musikanarchisten Hermeto Pascoal trifft, lernt Guggenheim seine eigene Musik zu leben und Grenzen immer wieder neu auszuloten.

Ob Paris, New York oder Frankfurt, wo er sich mittlerweile niedergelassen hat: Daniel Guggenheims Musik lässt immer wieder neue Bilder entstehen, die für alle Beteiligten zu einem einzigartigen Erlebnis werden. Er spielte mit Jazzlegenden wie Elvin Jones, Cecil McBee, Richie Beirach, Billy Hart und David Liebman. Öfter geht der Jazzmusiker Guggenheim auch ungewöhnliche Wege, wie seine Zusammenarbeit mit den Pop-Größen Nena und Udo Lindenberg zeigt. 

In seinem New York Quartet ist der Schweizer Saxophonist mit 3 hochkarätigen Amerikanern als Rhythmusgruppe unterwegs. Peter Madsen am Piano sorgt mit seinen perlenden Tonkaskaden für einen luftig, leichten und coolen Sound. Harmonie und Melodie verschmelzen zu einer vertikalen und horizontalen Einheit. Das ist Jazz mit Herz ohne jegliche Berührungsängste zur melanchollischen Seite. Sean Smith und Devin Gray spielen mit identischem musikalischen Stilmitteln mal in ternären oder binären Spielwiesen den Harmonien zu. Es wird die Essenz der Kompositionen lässig bis in die letzte Synkope und Kadenz ausgespielt, aber nicht permanent ausgereizt. Funkige Uptempi Stücke wechseln mit Free Jazz Ausbrüchen. Die Bluenotes bleiben dabei stets zentrales Thema.

Daniel Guggenheim gelingt es mit seinem New York Quartet die individuellen Einflüsse jedes Einzelnen zu einer einzigartigen Komposition zu vereinen, Können zu verdichten und damit ganz neue Impulse zu schaffen. 

In Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt Schwäbisch Gmünd.


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